• Josy

Was macht eigentlich die BPB auf der Gamescom?



Ein wenig hinter dem Bereich “Jobs und Karriere” versteckt fanden wir dieses Jahr auch wieder die Bundeszentrale für politische Bildung auf der Gamescom. Der Stand hebt sich stark vom bunten und lauten Rest der Aussteller ab, denn hier finden wir eine kleine Bibliothek. Ganz altmodisch in Papier. Wir wollten wissen, was die Bundeszentrale auf der Gamescom macht und was politische Bildung und Videospiele verbindet.


RagingTeaParty:Ihr seid mit der BPB dieses Jahr wieder auf der Gamescom vertreten. Was ist eure Zielgruppe, welche Leute möchtet ihr als Aussteller ansprechen?

BPB: Also als Zielgruppe selbst haben wir als Bundeszentrale immer alle Menschen die in Deutschland leben. Dabei ist es leicht, Menschen zu erreichen, die bereits an politischer Weiterbildung und Informationen interessiert sind. Es gibt dann aber auch Zielgruppen, die wir schwieriger erreichen. Das sind vor allem junge Menschen.

Deswegen sind wir auf einer Veranstaltung, mit der man viele junge Menschen erreichen kann. Natürlich haben wir aber auch mit der Spielbar.de oder anderen Veranstaltungen entsprechende Angebote, die wir unterstützen und die für Gamerinnen und Gamer spannend sein können.

Außerdem haben wir wieder die Gamescom Jugendredaktion vor Ort gehabt. Da versuchen wir junge Leute an journalistisches Arbeiten heranzuführen, im Bezug zu Videospielen. Unser Stand hier vor Ort ist dabei ein Gegenpol zu der Vielzahl an digitalen Angeboten hier. Wir haben hier tatsächlich viel gedrucktes Papier, da wir am Stand quasi eine mini Bibliothek aufgebaut haben.


Der Stand der Gamescom bietet Ruhe in der lebhaften Messe.

RagingTeaParty: Inwiefern hängt denn für euch die politische Bildung mit Videospielen zusammen?

BPB: Es gibt da Zusammenhänge auf mehreren Ebenen. Einerseits gibt es bereits Spiele, die sich mit Politik auseinandersetzen oder die politische Bildung vermitteln. Da gibt es in der Indie Szene häufig spannende Ansätze. Wir haben da sogenannte “Gamejams” wo wir dann die Entwickler einladen, dass sie die politischen Themen in ihren Spielen vorstellen und sich darüber austauschen können.

Eine andere Ebene ist dann wiederum, dass es eine ganze Reihe von Spielen gibt, bei denen die Auseinandersetzung mit ihnen relevant geworden ist und bei denen man schauen sollte: Welche Auswirkungen auf die Gesellschaft hat so ein Spiel?

Als dritten Punkt lässt sich dann noch nennen, dass es mehrere politische Debatten über Spiele gibt in Deutschland. Einerseits wäre da die Gewaltdiskussion zu nennen, die vor allem früher relevant war. Dann gibt es in jüngster Vergangenheit auch die Frage, ob Spiele Kulturgut sind.


Und abschließend die Frage, ob Esport als Sport angesehen wird. Das sind Bereiche, in denen die Bundeszentrale für politische Bildung ein Interesse hat, die Debatten zu begleiten und die Entwicklung zu beobachten.

Hier ist es unsere Aufgabe zu den Themen Informationen bereit zu stellen, damit Leute die Möglichkeit haben, sich eine Meinung zu den Themen zu bilden.




RagingTeaParty: Vielen Dank für eure Zeit und bis zum nächsten Mal!

  • Instagram - Weiß Kreis

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